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If you wanna hang out you've got to take her out. Cocaine. If you wanna get down, down on the ground. Cocaine. She don't lie, she don't lie, she don't lie. Cocaine. ~ Eric Clapton: Cocaine
Christl erzählt:
Ach, wie gern würde ich noch einmal diese archaische Lust erleben - wenn man jung ist, ist alles intensiv und aufregend! Aber damals konnte ich noch nicht ahnen, wie viel dieses Ereignis bewirken würde. Wie verlockend die samtene Haut eines Mannes sein kann, habe ich da noch nicht gewusst. Die unendliche Begierde, die in mir ausgelöst wird, wenn meine zarten Hände über seine kraftvolle Männlichkeit gleiten. Wie sehr hat mich das damals verwirrt! Und nichts konnte mich darauf vorbereiten, was dabei mit mir geschehen würde.
Natürlich bin ich damals oft in die Kirche gekommen, ich konnte auch nichts anderes tun. Mein Herz verlangte es von mir! Ihn zu sehen, in seiner Nähe zu sein, das war alles, woran ich denken konnte. Ach, wie naiv ich damals war! Und Sklavin meiner Gelüste. Aber so ist das eben, wenn die Leidenschaft in einem jungen Körper aufblüht und das Leben mit allen Sinnen in sich einsaugen will.
Was er wirklich wollte, wusste ich damals natürlich noch nicht. Und vielleicht war dieses Unwissen auch der Antrieb für meine wirren Abenteuer. Die Liebe zu Florian war wie die Urflut, die tosend alles mit sich reisst, zerstörerisch und belebend zugleich. Nach ihm war ich süchtig. Cocaine.
Den Sommer über hatte ich fast täglich in der Pfarre zu schaffen. Ich kümmerte mich um den Kräutergarten der Kirche, betreute die Witwen und Waisen, machte mich im Pfarrhaus nützlich und bald wurde meine Arbeit dort unentbehrlich. Für Florian, der ja immer arbeitete, wurde ich die Vertrauteste im Dorf. Ich brachte ihm Tee, wenn er bis spät in die Nacht an seinen Predigten schrieb und stellte ihm zu christlichen Anlässen Blumen ins Fenster - am liebsten Pfingstrosen.
Wie schwer es ihm während all dessen wurde, konnte ich nicht ahnen. Und es geschah das, was ich mir am meisten erhofft hatte und was gleichzeitig unser Untergang war.
Doch obwohl mir diese Erfahrung so viel Leid gebracht hat, ich würde trotzdem alles wieder genauso machen...

Unerträglich heiß war es an diesem späten Nachmittag im August als Christl gerade fertig mit ihrer Arbeit in der Sachristei wurde und das Kirchenschiff betrat. Es war ungewöhnlich still in dem großen Saal, die Luft fühlte sich heute, sogar in der Kirche, dick und drückend an. Sie wollte noch die langen und harten Kerzen zur Kanzel bringen, als sie dort Florian sah, in tiefen Gebeten versunken vor dem Altar kniend. Die Hände hatte er fest an seine Brust gepresst, sein Gesicht war voller Angst und Reue und seine Lippen woben murmelnd hin und her.
Oh, Vater unser. Führe mich nicht in Versuchung! Ich flehe dich an! Wie soll ich, wie kann ich dem je widerstehen?? Ich war dir immer treu, immer warst du mein innigster Gefährte. Mein Weg lag klar vor mir und über die Zweifel der anderen habe ich immer gelacht. War es mein Hochmut, der mich jetzt zu Fall bringt?
Christl näherte sich ihm, unsicher führte sie einen Fuß vor den anderen. Sie wollte ihn nicht unterbrechen, jetzt, wo er so versunken in seine Gespräche mit Gott war. Doch er schien anders als sonst, wie ein Mann, der sich an seine letzte Hoffnung klammert.
Da kommt sie. Dass sie gerade jetzt auftaucht! Aber auch das ist natürlich dein Werk. Ich fühle ihre Nähe, ihre Wärme, ihr Blut scheint gleich mit dem meinen zu schlagen. Aber das ist dir egal, nicht wahr?! Geht es dir wirklich um die Menschen? Nein, nur um Keuschheut, um Sitte, um Moral! Doch wie kann etwas, das sich so richtig anfühlt für dich so falsch sein? Und es ist doch die katholische Kirche, die durch ihre vielen Verbote die schmutzigsten Gelüste in mir weckt. Erst durch sie werde ich zum Sünder. Ich möchte nicht heilig sein, doch erst recht nicht kannst du mich zur Scheinheiligkeit verdammen.
Sie stand dicht hinter ihm - dicht stand sie hinter ihm. Sie roch seinen Körper in der schwülen Luft.
Lust ist mein ständiger Begleiter seit ich sie traf. Alles, was mir bis jetzt wichtig war, scheint nichts mehr wert! Sind das deine unergründlichen Wege?? Was bist du? Was ist das Leben? Ich gäb meins für sie.
Mit einem Ruck drehte er sich um und sein Mund war so verheißend nah wie noch nie. Sie stand dicht vor ihm - dicht stand sie vor ihm. Sein heißer Atem erfüllte ihre Lungen. Und als seine Lippen die ihren fanden, fügten sich die Iren ohne Zögern. Seine Zunge jagte die ihre. In ihm wollte sie vergehen. Alles in und an ihm spannte sich an. In unbändiger Leidenschaft riss er ihr plötzlich die Bluse vom Leib, umfasste ihre Taille, presste sie fest an sich und trug sie mit sich hinfort.
Erst am Altar setzte er sie wieder ab. Ihre Beine umschlungen seine Lenden. Zwischen ihren Schenkeln fühlte sie den Beweis seiner Leidenschaft. Und als Pater Florian mit einer schnellen Handbewegung achtlos das Kreuz vom Altar schlug, da setzten Christls rationale Gedanken aus. Mutig fasste sie ihm ans Geschlecht.
Sein Stöhnen hallte im Kichenschiff wider. Wie ein langersehntes Geschenk öffneten ihre zitternden Hände seine Hose. Sein lodernder Blick drang tief in sie ein, während er ihren Rock hochschob und seine Finger ihre heißen Schenkel emporglitten. Wie junge knackige Erbsen reiften ihre Brustwarzen heran. Ein Schauer krabbelte über Christls Rücken und sie spürte die Gänse auf seiner Haut, als ihre Hand unter sein Hemd fuhr. Drängend presste er sie an sich.
Pater Florian hielt Christls Blick gefangen, während sie fühlte, wie er ihr Unterhöschen ihre Beine entlang herabzog und es schließlich, ohne seine Augen von den Iren zu wenden, über seine Schulter warf. Christl sah, dass es an der ersten Reihe der alten Holzbänke hängenblieb, gerade dort, wo sonst des Bügermeisters Frau zu beten pflegte. Da kannte auch Christl kein Halten mehr.
Sie wollte ihn, hier und jetzt. Flink, so als hätte sie es schon tausende Male getan, streifte sie ihm seine letzten Hüllen vom Leib und zog ihn erneut dicht an sich heran, so dass ihre Brustspitzen seine harten/starken Haut/Muskeln streiften. Das Verlangen ächzte in ihr und sie blickte herab zu seiner heiligen Lanze. Sie wollte ihre Beine einladend spreitzen, doch so lange ließ er nicht auf sich warten. Als er in sie eindrang, fühlte sie sich vollkommen wie nie zuvor. Sie spürte die erregten Blicke der Heiligen auf ihrer nackten Brust.
Überrascht fügte sie sich ins Liebesspiel. Zu Einem geworden empfand sie die Leidenschaft durch seine Sinne und auch er fand sich in ihrem Verlangen wieder. Der Altar erbebte unter ihren heftigen und tiefen Stößen.
"Maria Magdalena!" stöhnte Florian. Der Klang seiner heiseren Stimme hallte laut durch die barocke Kirche.*** "Maria Magdalena", schienen nun auch die Heiligen von den Wänden zu rufen. Doch Christl hörte es kaum. Sie spürte nur seine pulsierende Männlichkeit in ihrem tiefsten Inneren.
Die aufgestaute Lust übermannte Pater Florian. Und erst jetzt erkannte er, dass er genau das schon so lange herbeigesehnt hatte. Er war wie von Sinnen.
Tief gruben sich Christls Nägel in seinen Rücken, als sie sich in Ekstase aufbäumte und der Schauer Gottes sie durchströmte.
Und ihr Verlangen erlosch nicht. Und sie sollten frohlocken die ganze Nacht hindurch unter den Blicken des gekreuzigten Heilands.
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